Terra incognita: Die weißen Flecken auf der IT-Karte der Versicherer
Eine Reise durch vier zentrale Handlungsfelder, in denen sich entscheidet: Bleibt die IT von Versicherern ein Stückwerk aus vielen Lieferanten oder entsteht eine souveräne, integrierte Architektur aus einer Hand?
1. Das Spannungsfeld
Vier Kräfte verändern die IT-Landschaft von Versicherern grundlegend
Vier tektonische Kräfte wirken gleichzeitig auf die Versicherungs-IT. Jede für sich genommen lässt sich beherrschen, gemeinsam werden sie unausweichlich.
Erste Kraft:
Das Gewicht des Gestern
Das Durchschnittsalter deutscher Kernsysteme liegt bei 23 Jahren – Tendenz steigend. Die Folgekosten sind gewaltig: Laut McKinsey bindet die Wartung dieser Legacy-Landschaften bis zu 70 Prozent der IT-Budgets – Mittel, die für Innovation und Transformation fehlen.
Die Erwartungen in der digitalen Arbeitswelt sind hoch – die Realität in Versicherungen ist eine andere. Nur 23 Prozent der Wissensarbeiter sind mit ihren Arbeitsanwendungen vollständig zufrieden, ein Rückgang von 30 Prozent innerhalb von zwei Jahren. Reibung am Arbeitsplatz wird so zum direkten Produktivitätsverlust. Zukunftsweisende Workplace-Konzepte von HP setzen genau hier an, um Frustration am Arbeitsplatz gezielt in Produktivität zu verwandeln. Zum Einsatz kommen dabei hochperformante KI-PCs wie das HP EliteBook X G2i mit Intel® Core™ Ultra 7‑Prozessor.
Mit dem Digital Operational Resilience Act (DORA) hat die EU die Spielregeln im Finanzsektor verschärft. Sie verpflichtet Versicherer nicht nur zu einem robusten ICT-Risikomanagement und Incident-Reporting, sie nimmt auch deren kritische IT-Drittdienstleister ausdrücklich in die Haftung. Das bedeutet: Je mehr Lieferanten eine IT-Landschaft umfasst, desto größer ist die regulatorische Haftungsfläche.
Für den Finanzsektor liegen die Kosten einer Datenpanne im Schnitt bei 6,08 Millionen US-Dollar. Das sind 22 Prozent über dem globalen Durchschnitt und der zweithöchste Wert aller Branchen. Cyberrisiken werden damit zu einem strukturellen Kostenfaktor.
Zweite Kraft: Der Mensch am Endgerät
Dritte Kraft: Regulierung zieht neue Grenzen
Vierte Kraft: Die Bedrohung wird leiser und tiefer
Erste Kraft:
Das Gewicht des Gestern
Zweite Kraft: Der Mensch am Endgerät
Dritte Kraft: Regulierung zieht neue Grenzen
Vierte Kraft: Die Bedrohung wird leiser und tiefer
Webcast: Cybersicherheit in Zeiten von NIS-2 und KRITIS
mit Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker, Research Director & Founder des cyberintellegence.institute und Michael Gieseke, Endpoint Security Specialist bei HP.
Die beiden Experten diskutieren den Schutz sensibler Daten, sichere hybride Arbeitsmodelle, auditfestes Risikomanagement und stärkere Absicherung der Lieferkette. Das praxisnahe Webinar wird von Dr. Thomas Hafen moderiert und beleuchtet das Thema Regulierung ebenso wie die Aspekte Technologie und Mensch.
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Manuelle Geräteverwaltung kostet IT-Teams Zeit und Nerven. HP Managed Device Services setzt auf KI und Automatisierung – für proaktive Fehlererkennung, automatische Sicherheitsupdates und mehr Freiraum für das Wesentliche.
Moderne Versicherer drehen die Logik um
Statt Endgeräte zu beschaffen und auf Probleme zu reagieren, beziehen moderne Versicherer den Arbeitsplatz als Service aus einer Hand: leistungsstarke, KI-fähige Endgeräte werden über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zentral gesteuert – von der globalen Bereitstellung über Updates bis zum Austausch. Eine KI-gestützte Experience Plattform liest die Telemetrie der Geräteflotte aus und erkennt Probleme frühzeitig, bevor sie den Betrieb beeinträchtigen oder Tickets auslösen.
So unterstützt HP Device as a Service (DaaS) Ihre IT
• Fokus auf strategische IT:
Statt Support-Tickets zu lösen, können sich interne Teams auf wertschöpfende Projekte fokussieren.
• Garantierter Technologievorsprung:
Die Flotte bleibt automatisch auf dem neuesten Stand.
• Berechenbare Effizienz:
Skaleneffekte eines spezialisierten Partners senken die TCO pro Arbeitsplatz messbar.
• Skalierbarkeit für Peak-Zeiten:
Die IT-Infrastruktur passt sich flexibel an Peak-Zeiten an – Neugeschäft im Frühjahr, Kfz-Wechselsaison im Herbst.
• Praxisbeispiele:
Hannover Re und Visana haben den Weg von Einzellösungen zur integrierten HP-Architektur bereits beschritten.
Fact Snippet
Artikel 6 der EU-Verordnung DORA (Digital Operational Resilience Act) verpflichtet Finanzunternehmen IT-Risiken fortlaufend und proaktiv zu minimieren.
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3. Die Vertrauensarchitektur
Warum Compliance heute im BIOS beginnt
Firmware und BIOS/UEFI starten vor dem Betriebssystem, und genau dort liegen Zugangsdaten und Schlüssel, die klassische Anti-Malware nicht erreicht.
Die Realität ist unbequem: Angreifer nutzen inzwischen routinemäßig KI, um Schwachstellen direkt in der Firmware aufzuspüren.
2. Die unsichtbare Mitte
Wo jede Transaktion beginnt und Stückwerk am sichtbarsten scheitert
Der Arbeitsplatz ist die unsichtbare Mitte jedes Versicherers – und genau hier wird Stückwerk zum Problem. Ob der Anruf eines Kunden nach einer Schadensmeldung effizient bearbeitet wird, entscheidet oft das Endgerät des Sachbearbeiters.
Stammt das Gerät von einem Hersteller, das Sicherheits-Add-on von einem zweiten, das Verwaltungstool von einem dritten und kommt ein externer Support-Dienstleister hinzu, entsteht eine fragmentierte Umgebung ohne klare Verantwortlichkeit. Die Folgen tragen Mitarbeitende und IT gleichermaßen. Laut dem 2025 State of AI at Work: Germany von Asana verbringen Beschäftigte bis zu 57 Prozent ihrer Arbeitszeit nicht mit ihrer Kernarbeit, sondern mit Tool-Koordination und Datensuche.
Die Versicherungswirtschaft vermisst Risiken systematisch, doch in der eigenen IT dominiert oft ein anderes Bild: ein über Jahrzehnte gewachsenes Patchwork aus Dutzenden, manchmal Hunderten von Lösungen und Lieferanten. Endgeräte, Sicherheitssoftware, Management, Cloud, Support: fünf Anbieter, fünf Verträge, fünf Update-Kadenzen. Die Folge sind steigende Komplexität, höhere Kosten und zunehmende regulatorische Risiken. Was fehlt, ist eine durchgängige Architektur. Ohne sie bleibt IT ein Stückwerk und wird zur Hypothek für Effizienz und Wachstum.
Nahtlose Performance für die Versicherungs-IT: HP Endgeräte mit Intel® Core™ Ultra-Prozessoren liefern die notwendige Rechenleistung für lokale KI-Anwendungen und entlasten gleichzeitig die IT-Verwaltung.
Eine Vertrauens-Architektur trägt nur, wenn…
Hardware und Software aus einer Hand entwickelt und verantwortet werden
die Sicherheit nicht nachträglich aufgesetzt, sondern von Beginn an im System verankert ist (Secure by Design)
sich die Firmware kontinuierlich selbst überwacht und im Ernstfall wiederherstellt
Bedrohungen hardwareseitig isoliert werden, bevor sie sich ausbreiten
Und schließlich…
sich die Firmware kontinuierlich selbst überwacht und im Ernstfall wiederherstellt
Bedrohungen hardwareseitig isoliert werden, bevor sie sich ausbreiten
die Sicherheit nicht nachträglich aufgesetzt, sondern von Beginn an im System verankert ist (Secure by Design)
Hardware und Software aus einer Hand entwickelt und verantwortet werden
Und schließlich: wenn all das über einen Vertrag, einen Verantwortlichen und eine durchgängige Zero-Trust-Logik läuft
Für Versicherer wird diese Lücke durch DORA zur strategischen Frage
Da DORA Resilienz über die gesamte ICT-Kette hinweg fordert, lässt sich Vertrauen nicht mehr punktuell absichern, sondern muss durchgängig gedacht werden.
4. Der Horizont
Heben Sie den Blick von der Karte. Wo steht Ihre IT-Architektur in fünf Jahren?
Der Horizont der Branche heißt nicht „mehr Rechenzentrum“, sondern sichere, skalierbare Hybrid-Architektur. Cloud-basierte Endpunkte, Edge-Computing und virtuelle Arbeitsumgebungen, die High-Performance-Workloads an jeden Ort bringen, ohne dass je sensible Daten das gesicherte Zentrum verlassen.
Der Abstand zwischen Vorreitern und Nachzüglern ist messbar: Unternehmen mit einer integrierten IT erzielen laut McKinsey eine um 40 Prozent höhere operative Produktivität und um 41 Prozent niedrigere IT-Kosten pro Police als die Konkurrenz mit fragmentierten Stacks. Eine integrierte Architektur ist damit keine Budgetfrage mehr, sondern eine Frage der Marktbehauptung (Genasys, 2026, McKinsey, 2024).
Wie schützt die HP Workforce Experience Plattform (WXP) Gerätedaten in der Cloud – und was passiert damit? Das Security & Privacy Overview erklärt Architektur, Datenschutz, KI-Governance und Compliance-Zertifizierungen der Workforce Experience Platform im Detail.
Zur Lösungsübersicht!
Integrierte IT senkt Kosten
IT aus einer Hand auf der Basis der HP Workforce Experience Plattform (WXP) zahlt sich HP Messungen zufolge aus:
HP hat die Kosten für die Erneuerung des PC-Bestands um 40 Prozent gesenkt
40 %
1,43 Mio
US-Dollar
Einsparungen beim IT-Service über drei Jahre
weniger Ausfallzeiten für Endnutzer
14.000+
Stunden
Die HP-Lösung umfasst sichere, KI-fähige Endgeräte, Lifecycle-Services und Tools für die Zusammenarbeit – integriert über die Workforce Experience Plattform (WXP). Dieser Ansatz aus einer Hand vereinfacht die Betriebsabläufe und ermöglicht hybrides Arbeiten.
Die integrierte Architektur zahlt ihre Dividende aus
Wo Endgeräte, Sicherheit, Management, Cloud und KI als ein zusammenhängendes System gedacht werden, entstehen Vorteile, die in der Summe über die Wettbewerbsfähigkeit entscheiden. So senkte HP durch telemetriebasierte statt zeitbasierte Refresh-Zyklen die PC-Refresh-Kosten um 40 Prozent. Für größere Flotten weist der HP-eigene ROI-Rechner ein Einsparpotenzial von mehreren Millionen US-Dollar aus.
Erfahren Sie im Video, wie die HP WXP Probleme löst, bevor sie entstehen.
Der Bauplan aus einer Hand
Vier Felder, eine Erkenntnis
Die Frage ist nicht, ob Versicherer ihre IT-Architektur konsolidieren werden. Die Frage ist, ob sie es tun, bevor der Markt diese Entscheidung für sie trifft.
HP begleitet Ihre Transformation und verantwortet das gesamte Ökosystem aus Endgeräten, Druckerflotten, Security, Experience-Plattform und Hybrid-Architektur als ein integriertes System – mit einem Verantwortlichen.
Ihre IT-Architektur neu denken – jetzt Kontakt aufnehmen
In Kooperation mit
sind die durchschnittlichen Kosten einer Datenschutzverletzung
6,08 Mio
US-Dollar
70 %
der IT-Budgets sind in den Budgets für Legacy-Landschaften gebunden
Compliance ist keine Frage der Dokumente mehr, sondern der Architektur. Was das in der Bilanz bewirkt, zeigt der Blick nach vorn.
Der Arbeitsplatz funktioniert nur, wenn die Architektur stimmt. Doch ohne Vertrauen bleibt sie lückenhaft. Denn die eigentliche Bedrohung beginnt unterhalb des Betriebssystems.
Auf der IT-Karte verschwinden damit die alten Grenzen: Vier Kräfte wirken gleichzeitig – das ist kein IT-Problem mehr, sondern eine Architekturentscheidung.
Große Transformationen scheitern selten an der Technik, sondern an der fehlenden Gesamtsicht.
potenzielle IT-Effizienzgewinne durch reduzierten Verwaltungsaufwand
391.000
US-Dollar
Intel® Core™ Ultra 7 Prozessor für Intel vPro®
Das ist die Power von Intel Inside®
